Binäre Optionen 1×1 verständlich erklärt (Teil 2)

Was sind binäre Optionen denn nun eigentlich?

Binäre Optionen sind ein noch recht neues, aber derzeit äußerst nachgefragtes Finanzderivat, welches international gehandelt wird. Doch was steckt eigentlich genau dahinter – und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man durch den Handel dieser exotischen Optionen Geld wie beim Handel mit Aktien verdienen kann?
Wir gehen allen Daten und Fakten auf den Grund und zeigen unseren Besuchern, wie das System wirklich funktioniert. In seinen Grundzügen gleichen die sogenannten binary options den klassischen Optionsscheinen, da man auf DAX Aktien, Indizes und Rohstoffe bieten kann. Hier bleibt dem Nutzer dann die Wahl, ob er Vertrauen in die Aktie hat und lieber auf steigende Kurse setzt, oder aber einen Abfall der Kurse erwartet und sich daher für die Option „fallend“ entscheidet – eine willkommene
Alternative zum klassischen Forex Trading, der Börse oder dem regulären Optionen handeln.  In der Wirtschaft ist immer Profit möglich, doch die Frage ist, wie man diesen Profit langfristig erzielen kann – schließlich geht es hier nicht um Wetten oder Glücksspiel.

Vorher besteht jedoch die Möglichkeit, sich zwischen zwei unterschiedlichen Varianten zu entscheiden:

1. Die Cash-or-Nothing Option – Der Trader legt einen festen Betrag noch vor seinen Spekulationen fest, der am Ende ausgeschüttet werden kann – anders als bei regulären Aktien

2. Die Asset-or-Nothing Option – Arbeitet im Gegensatz dazu mit einer Auszahlung des Basiswertes.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die wir im folgenden Beitrag noch weiter im Zuge einer Unterscheidung zwischen europäischen Optionen und amerikanischen Optionen im Hinblick auf den Unterschied zu konventionellen Aktien und Kurse beleuchten werden, jedoch wollen wir uns an dieser Stelle zuerst auf die Klärung einiger grundlegenden Definitionen von Kaufs- und Verkaufsoptionen beim Handel mit binären Optionen konzentrieren.

Bereits im Jahre 2007 entschied die bekannte Options Clearing Corporation, das System der „binary Options“ zu genehmigen und im Laufe des Jahres 2008 flächendeckend in den U.S.A eingeführt. Nichtsdestotrotz gab es bereits in dieser Zeit kleinere Proteste einiger Finanzexperten, die binäre Optionen für zu risikobehaftet hielten und daher die Einführung eben dieser mit Skepsis betrachteten, trotz der Tatsache, dass sie auch schon im außerbörslichen OTC-Handel angeboten wurden.

Binäre Optionen Strategie – wie geht man beim Handel richtig vor?

Mittlerweile gibt es sogar große Youtube Kanäle die über verschiedene Strategien für den Optionshandel informieren.

Mittlerweile gibt es sogar große Youtube Kanäle die über verschiedene Strategien für den Optionshandel informieren.

Bevor man sich konkret überlegen möchte, wie man im Jahr 2016 binäre Optionen konkret handeln sollte, wie der Handel genau funktioniert und wie Risiken minimiert werden können, muss das System an sich unter die Lupe genommen werden – denn es ähnelt nur in den Grundzügen dem klassischen Handel mit Aktien oder Fonds.

Obwohl dieses von Medien ebenso wie Forex teils als gefährliches Börsenspiel deklariert wird, existieren durchaus anerkannte Vorgehensweisen, mit Hilfe derer kontrolliert und geschickt vorgegangen werden kann, sodass am Ende des Tages ein erheblicher Gewinn verbucht werden kann. Schließlich ist das Prinzip beim Optionen handeln doch ganz einfach: Wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, das man erwartet, kann man mit einer sofortigen Auszahlung des Gewinns rechnen – so schnell gewinnt man an der Börse bzw. beim Forex Trading!

Portale wie Nachgefragt informieren über den Trend binäre Optionen.

Portale wie Nachgefragt informieren über den Trend binäre Optionen.

Eben diese Schlichtheit ist für die meisten Trader ein eindeutiges Pro-Argument, da man nicht unnötig mit verwirrenden Informationen konfroniert wird und sich so auf das Wesentliche konzentrieren kann – dies ist bei Werpapieren im Gegensatz zum Handel mit binären Optionen (im Englischen binary options genannt) und beim Day Trading hingegen leider oft nicht der Fall. Natürlich hat jede Strategie ihre Tücken und muss nicht immer aufgehen.

Grundsätzlich kann hierbei zwischen verschiedenen Strategien unterschieden werden. Während die sogenannte Volatilitätsstrategie vor allen Dingen dann von hohem Nutzen ist, wenn man sich auf Märkte mit exorbitant hohen Kursschwankungen konzentriert, eignet sich die Trendfolgestrategie vielmehr für eine Einschätzung von Trendumkehr – und fortsetzung bei einem bestimmten Ereignis.

Die passende binäre Optionen Strategie für das Handeln mit binary options zu finden ist also gar nicht so leicht, wie anfangs möglicherweise angenommen werden sollte. Natürlich stellt sich nun noch die Frage, welchen der mittlerweile zahlreichen am deutschen Markt vertretenen CFD Brokern man vertrauen sollte.
Bei seriösen Anbietern sollte vor allen Dingen ein kontrolliertes Risiko vorliegen, sodass der eventuelle Verlust bei einer falschen Entscheidung nicht zu hoch ausfüllt.

Die bekannten Day Trading Broker Anyoption oder BDSwiss haben ihre Sitze in Frankfurt am Main bzw. Zypern und zählen seit jeher zu den bekanntesten Anbietern. Hier muss die Börsenaufsicht nicht tätig werden – alle notwendigen Zulassungen und Zertifikate liegen der EU vor und sind genehmigt worden – alle Regeln werden beachtet.

Binäre Optionen Broker – alle außerbörslichen Anbieter im Überblick Teil 1

BDSwiss

bd-swiss-logo-neu-300x79BDSwiss gilt in Expertenkreisen als ein äußerst seriöser und vertrauenswürdiger Broker für den Handel mit binären Optionen, der von Experten auch im Jahr 2016 noch immer vollumfänglich empfohlen wird und bei den man sich kostenlos anmelden kann.

Für die Nutzung der BDSwiss Plattform ist kein Download einer Software nötig, da es zu 100% internetbasiert ist und somit komplett online betrieben bzw. genutzt wird. Dieser Umstand gewährleistet ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit und Usability. Bei Fragen, Unklarheiten oder Problemen kann man schnell und unkompliziert Kontakt mit dem freundlichen Online-Personal aufnehmen, das einem mit Rat und Tat zur Seite steht – und das jeden Tag.
Hier kann man einfach Geld verdienen und Aktien zu jedem Preis an der Börse oder mittels Forex handeln. Natürlich muss man immer die geltenden Regeln für alle Kurse beachten. Und hinzu kommt: Von Trade zu Trade sammelt man selbst immer mehr Erfahrungen und wird so zum Profi.

Etoro

__8007335Die Etoro Broker Plattform ist auch unter em Claim „social investing network“ bekannt und gehört zu einer der bekanntesten Trading Communities bzw. binäre Optionen Broker weltweit.
Doch nicht nur das, ebenso stellt dieses Unternehmens auch 2016 seinen Nutzern Vorsorgemaßnahmen zur Verfügung, mit Hilfe derer das Risiko beim Trading bzw. Handel gesteuert werden kann. Etoro bezeichnet sich selbst als Treffpunkt für geübte Trader und Investoren und wirbt damit, dass innerhalb der Community Wissen ausgetauscht und Märkte analysiert werden können – auch mit Hilfe der zahlreichen Trading Tools, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Vor allen Dingen der hilfreiche und stets erreichbare Kundenservice wird von vielen Nutzern gelobt. Jeder kann sich anmelden und direkt starten. Beinahe jede Bewertung in einem seriösen Vergleich von Brokern ist gut – das Geld verdienen einfach. Hier kann man zuschlagen!

Binäre Optionen 1×1 verständlich erklärt (Teil 1)

Binäre Optionen 1×1 verständlich erklärt (Teil 1)

Da es soviele E-Mails von den Lesern gab, dass wir uns mal mit dem Thema binäre Optionen auseinandersetzen sollen, haben wir eine ganze Reihe geplant. Es werde Artikel wöchtentlich erscheinen um den Leser auf den Handel mit Optionen am besten Vorzubereiten. Starten werden wir mit:

Das Glossar

Anlage(Asset)

Die Anlage ist das beim Handeln mit binären Optionen zugrunde liegende Basisinstrument(Vermögenswert), auf das Sie setzen. Als Beispiel können wir hier Aktien, Indizes, Rohstoffe und auch Währungen aus dem Forexmarkt angeben.

At the-Money

Der Anlagewert ist beim Auslaufen der Option identisch mit dem Einkaufswert. Sie machen also weder Verlust noch Gewinn.

Auslaufpreis

Der Auslaufpreis ist der aktuelle Preis beim Auslaufen einer Option. Sie haben gewonnen und sind somit “In-The-Money” oder Sie haben verloren und sind dann “Out-Of-The-Money”.

Auslaufzeit

Die Auslaufzeit ist der Zeitpunkt, an dem der Optionsvertrag ausläuft.

“Call” Option

Der Kurs des zugrunde liegenden Vermögenswertes (auch Anlage oder Basiswert) ist beim Auslaufen der Option höher als beim Kauf d.h. Sie machen Gewinn.

Digitale Optionen

Digitale Optionen ist ein anderer Begriff für Binäre Optionen.

“Futures”

Man bezeichnet standardisierte, börsengehandelte Finanztermingeschäfte auf einer Vielzahl unterschiedlicher Basiswerte auch Futures.

Fundamental Analyse

Die fundamentale Analyse wird oft in Verbindung mit der technischen Analyse eingesetzt. Sie verwendet makro-ökonomische Daten zur Kursprognose.

“High”/”Low”-Option

Der Anleger hat die Kursrichtung eines Basiswertes vorherzusagen und zu entscheiden, ob der Preis der zugrunde liegenden Anlage steigt oder fällt.

Investitionssumme

Die Investitionssumme representiert die Summe (Einsatz), die Sie in eine “Call” oder “Put” Option investieren.

“In-The-Money”

“In-The-Money”bei einer “Call”-Option bedeutet, dass der Auslaufpreis höher ist als der Preis zum Zeitpunkt des Erwerbs und Sie haben Gewinn. Und umgekehrt wenn Sie bei ihrem Binäre-Optionen-Broker eine “PutOption” kaufen, bedeutet “In-The-Money”, dass der Auslaufpreis niedriger ist als der Kurs zum Zeitpunkt des Erwerbes der Option.

“Over-The-Counter”(OTC)

In Binären Optionen benutzt man in der Regel OTC zum Handel. Die Transaktionen werden im OTC-Handel (ausserbörsliche Handel)direkt zwischen den Marktteilnehmern abgewickelt.

“Out-Of-The-Money”

“Out-Of-The-Money” bedeutet beim Kauf einer “Call” Option, dass der Auslaufpreis niedriger ist als der Preis zum Zeitpunkt des Erwerbs und im Gegenteil, wenn Sie eine “Put-Option” kaufen, bedeutet “Out-Of-The-Money”, dass der Auslaufpreis höher ist als der Kurs zum Zeitpunkt des Erwerbs der Option.Der Trader verliert beim Verfall der Option”Out-Of-The-Money”.

Payout

Payout bezeichnet man den ausgezahlten Gewinn bei Ende des Vertrags “In-The-Money”. Mit Binären Optionen liegt der Payout zwischen 75% und 85%.

“Put”Option

Sie gewinnen bei dieser Option, wenn der Wert niedriger liegt, als beim Kauf der Anlage.

“Range”-Optionen

Der Preis der Option befindet sich entweder innerhalb der festgelegten Schwankungsbreite oder durchbricht Sie. Die Entscheidung liegt hier beim Anleger.

Räckerstattung

Bei Verlust eines Trades bekommen Sie ein Räckerstattungsgeld. Als Beispiel können wir hier AnyOption angeben, die bei Verlust 15% ihres Einsatzes zuräckgeben. Der Nachteil dabei sind weniger Ertragschancen als bei Brokern, die keine Räckerstattung auszahlen.

“Strike” Preis (Festgesetzter Preis)

Der “Strike”-Preis entscheidet den Verfall “Out-Of-The-Money” oder den Gewinn “In-The-Money” einer Option.Bei Binären Optionen bezeichnet man den Preis bei Verkauf der Anlage “Strike” Preis. Der Vertrag basiert sich beim Erwerb einer Anlage auf diesen Preis.

Technische Analyse

Ein Hilfsmittel zur Prognose eines Kursverlaufes in Binären Optionen. Die Auswertung der Kursverläufe wird anhand von statistischen und mathematischen Kennzahlen (Marktdynamiken) vollzogen.

“Touch”-Optionen

Es ist die Prognose des Anlegers, ob der Preis des Basiswertes einen bestimmten Level erreicht oder nicht.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Glossar einigen Anfängern im Optionshandel helfen konnten! Wenn Sie sonst noch Fragne haben, schauen Sie mal in das Glossar von Six Swiss Exchange! Bis nächste Woche!
Übrigens: Um das ganze in eineM Video zu sehen, empfehlen wir die Videoreihe “Einführung in die Welt der Binären Optionen ” von Jochen Koeller, Viel Spaß!